Du + Ich = Wir

Du + Ich = Wir – Frieden fängt bei uns an

Unter dem Motto „Du + Ich = Wir – Frieden fängt bei uns an“, setzt sich das Jugendparlament mit Diskriminierung im Alltag auseinander.

Hierzu startet das Jugendparlament ein Fotoprojekt, an dem sich Jugendliche aus Hilden beteiligen können. Fotografiert werden jeweils zwei befreundete Jugendliche. Das Besondere an diesen Freundschaftspaaren ist, dass sie sich in ihrer Religion, ihrer Nationalität, ihrer sexuellen Orientierung oder ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten und Möglichkeiten unterscheiden.

Zu jedem „Freundschaftsbild“ wird ein kurzer Text verfasst, in dem die Jugendlichen etwas über ihre Freundschaft berichten, erzählen, wie sie sich kennen gelernt haben und ob die Unterschiedlichkeit Einfluss auf ihre Freundschaft hat. Die Fotos werden an Orten gemacht, die wichtig für die Freundschaft der Jugendlichen sind, z.B. die Schule, ein Café in der City, der Fußballplatz, etc.. Alle Bilder werden von einem professionellen Fotografen gemacht.

Mit diesem Projekt möchte das Jugendparlament zeigen, wie es Jugendlichen heute gelingt, Gegensätzlichkeit und Freundschaft zu verbinden.

Mindestens 20 Fotos sollen entstehen, die ab November in einer öffentlichen Ausstellung an verschiedenen Orten in Hilden zu sehen sein werden. Die Eröffnung der Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Hildener Arbeitskreis Stolpersteine geplant. und mit dem Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht zusammenfallen. So wird ein Bogen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart gespannt.

Zusätzlich wird das Jugendparlament ab Mitte Mai einen Film über das Thema drehen. In der Fußgängerzone werden hierzu Menschen zum Thema Diskriminierung befragt und interviewt. Was ist Diskriminierung? Welche Erfahrung haben die Hildener Bürger? Welche unterschiedlichen Erfahrungen und Meinungen existieren? Neben Bürgerinnen und Bürgern sollen auch Interviews mit dem Bürgermeister, dem Beigeordneten Herrn Gatzke, Frau Aubel (Leiterin des Amtes für Jugend, Schule und Sport, sowie anderen Fachkräften der Stadtverwaltung, geführt werden.

Mit der Kamera geht das Jugendparlament auf „Forschungsreise“ und ist auf das Ergebnis selber sehr gespannt.

Das Projekt ist derweil abgeschlossen. Eine Projektdokumentation mit allen Freundschaftsbildern, dem Film und dem Pressespiegel ist auf Anfrage beim Jugendparlament erhältlich.

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