Inklusion

Bereits seit dem Fachabend Inklusion im November 2014 beschäftigt das Thema Inklusion in unterschiedlicher Form auch das Jugendparlament. In vielen kontrovers geführten Diskussionen wurde dabei immer wieder deutlich, dass das Jugendparlament den Kerngedanke absolut befürworten:

Die Wertschätzung und Anerkennung von Unterschiedlichkeit.

Mit diesem Kerngedanken haben sich die Jugendlichen kreativ auseinandergesetzt und ein Poster entwickelt, das  zum Hinschauen, Nachdenken, Diskutieren und Schmunzeln anregen soll:

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Am 22.1.16 starteten acht Jugendparlamemtarier zu einem Besuch beim Rollstuhlsportclub Köln. Dort ging es nicht nur ums zugucken, sondern um eigene Erfahrungen. Ausgestattet mit Besucherrollis und Hockeyschlägern konnten alle am Training und Testspiel teilnehmen.

Fazit: Das war ganz schön anstrengend, hat aber super Spaß gemacht!

 

Definition

Im „Handlexikon der Behindertenpädagogik“ (2006) definiert Andreas Hinz den Ansatz der Inklusion als

„…allgemeinpädagogische[n] Ansatz, der auf der Basis von Bürgerrechten argumentiert, sich gegen jede gesellschaftliche Marginalisierung wendet und somit allen Menschen das gleiche volle Recht auf individuelle Entwicklung und soziale Teilhabe ungeachtet ihrer persönlichen Unterstützungsbedürfnisse zugesichert sehen will. Für den Bildungsbereich bedeutet dies einen uneingeschränkten Zugang und die unbedingte Zugehörigkeit zu allgemeinen Kindergärten und Schulen des sozialen Umfeldes, die vor der Aufgabe stehen, den individuellen Bedürfnissen aller zu entsprechen – damit wird, dem Verständnis der Inklusion entsprechend, jeder Mensch als selbstverständliches Mitglied der Gemeinschaft anerkannt.“[7]

„… Inklusion beendet das Wechselspiel von Exklusion (= ausgrenzen) und Integration (= wieder hereinholen).“

 

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